Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben wieder ihre Türen für Sie geöffnet!

Für Ihren Museumsbesuch ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies geht ganz einfach spontan durch unsere Mitarbeitenden an der Museumskasse vor Ort oder telefonisch unter 04511224242 oder per Email. Bitte nennen Sie in ihrer Nachricht unbedingt den Namen des Museums , dass Sie gern besuchen möchten.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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  • Schmetterlingssammlung
    Lycaena virgaureae (Dukatenfalter)
  • Schmetterlingsammlung
    Lycaeides Idas (Bläulinge)

Sammlung

Die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen

Schätzungsweise leben mindestens 10 Millionen Tierarten auf der Erde. Davon sind aber erst ca. 2 Millionen wissenschaftlich beschrieben. Im Hinblick auf Artenschwund und ökologische Veränderungen der Ökosysteme gewinnen naturwissenschaftliche Sammlungen immer mehr Bedeutung. Forschungssammlungen haben einen unersetzbaren wissenschaftlichen Wert. Sie stellen "Schatzkammern" des Lebens dar und sind daher ein integraler Teil des Kulturerbes der Menschheit.

Das Museum für Natur und Umwelt blickt auf die längste Museumsgeschichte in der Hansestadt Lübeck zurück. Die Naturaliensammlung des Lübecker Arztes und Naturforschers, Johann Julius Walbaum (1724—1799) bildete den Grundstock für den Aufbau eines Naturkundemuseums in Lübeck. 1893 wurde eigens ein prachtvoller neugotischer Museumsbau errichtet, um die stark angewachsene Sammlung der „Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit“ angemessen auszustellen. Leider brannten die naturkundlichen Sammlungen 1942 im Krieg aus. Bereits 1951 begann der Neuaufbau einer naturgeschichtlichen Schau- und Forschungssammlung. 1963 konnte das neue heutige Museumsgebäude eröffnet werden. Jahrzehnte nach seiner Zerstörung hat das Museum wieder einen soliden Grundstock an wissenschaftlichen Sammlungen aufgebaut. Sie wurden zum überwiegenden Teil von versierten Sammlern aus Lübeck angelegt und dann dem Museum angeboten oder vererbt. Die Natur-Objekte stellen eine Dokumentation der Lebewesen dar und sind das „Gedächtnis der Welt“. Dabei sind die Lübecker Sammlungen wichtiger Teil der globalen Forschungsstruktur. Sie sind wertvoll z.B. bei Fragestellungen nach Veränderungen von Flora und Fauna.