Aktuelle Corona Hinweise

Liebe Besucher:innen,
die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen,
die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu
ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 
Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich geimpfte oder
genesene Personen möglich (2G-Regel). Ausgenommen davon sind Kinder unter 7 Jahren
sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche
in der Schule getestet werden.
Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels
eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.
Bei Betreten unserer Museen und für die Dauer des Aufenthalts besteht die Pflicht eine
qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (z.B. medizinische OP-Maske oder eine
Maske desStandards FFP2, FFP3, N95, P2, KF94, DS2 oder KN95)
Ausgenommen davon sind Kinder unter 6 Jahren.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin
einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.


Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten
Hygienevorschriften.

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  • Schmetterlingssammlung
    Lycaena virgaureae (Dukatenfalter)
  • Schmetterlingsammlung
    Lycaeides Idas (Bläulinge)

Sammlung

Die Bedeutung der naturwissenschaftlichen Sammlungen

Schätzungsweise leben mindestens 10 Millionen Tierarten auf der Erde. Davon sind aber erst ca. 2 Millionen wissenschaftlich beschrieben. Im Hinblick auf Artenschwund und ökologische Veränderungen der Ökosysteme gewinnen naturwissenschaftliche Sammlungen immer mehr Bedeutung. Forschungssammlungen haben einen unersetzbaren wissenschaftlichen Wert. Sie stellen "Schatzkammern" des Lebens dar und sind daher ein integraler Teil des Kulturerbes der Menschheit.

Das Museum für Natur und Umwelt blickt auf die längste Museumsgeschichte in der Hansestadt Lübeck zurück. Die Naturaliensammlung des Lübecker Arztes und Naturforschers, Johann Julius Walbaum (1724—1799) bildete den Grundstock für den Aufbau eines Naturkundemuseums in Lübeck. 1893 wurde eigens ein prachtvoller neugotischer Museumsbau errichtet, um die stark angewachsene Sammlung der „Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit“ angemessen auszustellen. Leider brannten die naturkundlichen Sammlungen 1942 im Krieg aus. Bereits 1951 begann der Neuaufbau einer naturgeschichtlichen Schau- und Forschungssammlung. 1963 konnte das neue heutige Museumsgebäude eröffnet werden. Jahrzehnte nach seiner Zerstörung hat das Museum wieder einen soliden Grundstock an wissenschaftlichen Sammlungen aufgebaut. Sie wurden zum überwiegenden Teil von versierten Sammlern aus Lübeck angelegt und dann dem Museum angeboten oder vererbt. Die Natur-Objekte stellen eine Dokumentation der Lebewesen dar und sind das „Gedächtnis der Welt“. Dabei sind die Lübecker Sammlungen wichtiger Teil der globalen Forschungsstruktur. Sie sind wertvoll z.B. bei Fragestellungen nach Veränderungen von Flora und Fauna.