Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben wieder ihre Türen für Sie geöffnet!

Für Ihren Museumsbesuch ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies geht ganz einfach spontan durch unsere Mitarbeitenden an der Museumskasse vor Ort oder telefonisch unter 04511224242 oder per Email. Bitte nennen Sie in ihrer Nachricht unbedingt den Namen des Museums , dass Sie gern besuchen möchten.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Schutzbedürftige Brombeerarten (Rubus L. subgenus Rubus) in Schleswig-Holstein

Verantwortlichkeit – Gefährdung – Artenschutz

 Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes hat die Arbeit Werner Jansen herausgebracht.

Schleswig-Holstein ist ein Brombeerland. Dank seines Reichtums an geeigneten Standorten wie Knicks und Feldgehölzen stellen Brombeeren (Gattung Rubus L.) eine landläufige Erscheinung dar und machen einen ganz wesentlichen Teil der Vegetation aus. Was aber nur wenigen bekannt sein durfte: auch die Anzahl der Brombeerarten ist erstaunlich hoch.
Mit 112 verschiedenen Arten weist Schleswig-Holstein eine sehr grosse Brombeervielfalt auf. Darum wundert es nicht, dass Schleswig-Holstein eine besondere Verantwortung für den welt- und bundesweiten Erhalt einiger Brombeersippen zukommt. Sind es mit dem Schierlings-Wasserfenchel und der Elbe-Schmiele nur zwei Endemiten unter den anderen Hoheren Pflanzenarten hierzulande, so kommen allein vier Rubus-Arten ausschliesslich in Schleswig-Holstein vor. Mehr als dreissig Brombeerarten haben hier ihren biogeographischen Verbreitungsschwerpunkt und sind dabei gleichzeitig selten und gefährdet. Werner Jansen hat für seine Schrift auch mit Teilen des Brombeer-Herbars WALSEMANN gearbeitet: Die regionalen Belege finden sich im Lübecker Museum für Natur und Umwelt.

Die vollständige PDF-Datei der Veröffentlichung von Werner Jansen finden sie hier.