Schutzbedürftige Brombeerarten (Rubus L. subgenus Rubus) in Schleswig-Holstein

Verantwortlichkeit – Gefährdung – Artenschutz

 Das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes hat die Arbeit Werner Jansen herausgebracht.

Schleswig-Holstein ist ein Brombeerland. Dank seines Reichtums an geeigneten Standorten wie Knicks und Feldgehölzen stellen Brombeeren (Gattung Rubus L.) eine landläufige Erscheinung dar und machen einen ganz wesentlichen Teil der Vegetation aus. Was aber nur wenigen bekannt sein durfte: auch die Anzahl der Brombeerarten ist erstaunlich hoch.
Mit 112 verschiedenen Arten weist Schleswig-Holstein eine sehr grosse Brombeervielfalt auf. Darum wundert es nicht, dass Schleswig-Holstein eine besondere Verantwortung für den welt- und bundesweiten Erhalt einiger Brombeersippen zukommt. Sind es mit dem Schierlings-Wasserfenchel und der Elbe-Schmiele nur zwei Endemiten unter den anderen Hoheren Pflanzenarten hierzulande, so kommen allein vier Rubus-Arten ausschliesslich in Schleswig-Holstein vor. Mehr als dreissig Brombeerarten haben hier ihren biogeographischen Verbreitungsschwerpunkt und sind dabei gleichzeitig selten und gefährdet. Werner Jansen hat für seine Schrift auch mit Teilen des Brombeer-Herbars WALSEMANN gearbeitet: Die regionalen Belege finden sich im Lübecker Museum für Natur und Umwelt.

Die vollständige PDF-Datei der Veröffentlichung von Werner Jansen finden sie hier.