Forschungsprojekt des ZKFL: Kulturlandschaft Dummersdorfer Ufer

Verständnis von Tier-Pflanze-Interaktionen sowie klimawandelbedingter Auswirkungen auf Ökosystemebene
Zur Offen- bzw. Erhaltung ökologisch wertvoller Kulturlandschaften wie dem Lübecker Naturschutzgebiet „Dummersdorfer Ufer“ dient die Beweidung der Flächen als eine bewährte Pflegemaßnahme. Um die vielschichtigen Effekte und Wechselwirkungen von Beweidung und klimawandelbedingter Veränderungen in einem Ökosystem zu verstehen, sind im Rahmen dieser Forschungsarbeit wissenschaftliche Untersuchungen vorgesehen, welche auf Ökosystemebene experimentell die Auswirkungen nachstellen.

Zukunftsfähige Kulturlandschaft
Eine zentrale Frage besteht darin, herauszufinden, welche Herausforderungen der Klimawandel in Zukunft an den Erhalt derartiger Biodiversitäts-Hotspots stellen wird. Die Forschungsergebnisse fließen dann in das zukünftige Pflegemanagementkonzept ein, um die Kulturlandschaft des Dummersdorfer Ufers nachhaltig zu schützen. Der anwendungsorientierte Forschungsansatz soll zudem eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere ökologisch wertvolle Kulturlandschaften erlauben.
Die Zukunftsfähigkeit solcher Kulturlandschaften ist neben einem nachhaltigen Pflegemanagement abhängig von der Wertschätzung durch die Gesellschaft. Daher liegt ein wesentlicher Fokus zudem auf der Ausarbeitung eines Umweltbildungskonzeptes zur erfolgreichen Vermittlung der komplexen Forschungsergebnisse im Sinne der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BfNE).

Forschungsprojekt des ZKFL: Kulturlandschaft Dummersdorfer Ufer Kooperationen:
Biozentrum Grindel und Zoologisches Museum
Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V.
Leuphana Universität Lüneburg