Ausbreitung des Coronavirus: Hier finden Sie alle aktuellen Informationen über die Auswirkungen auf unseren Museumsbetrieb.

  • Foto Seeadler: Zoologisches Museum Universität Rostock

Erste gemeinsame Ausstellung von 11 naturkundlichen Sammlungen in Rostock eröffnet. Das Lübecker Museum für Natur und Umwelt präsentiert dort Fossilfunde aus Groß Pampau

Unter dem Titel Land - Küste  - Meer. Einblicke in die Schatzkammern des Nordens zeigen die elf naturkundlichen Sammlungen des Museumsverbundes der Nord- und Ostseeregion (NORe) ihre erste gemeinsame Ausstellung. Sie ist  von 27.4.2017 bis zum 31.1.2018 in Rostock in der Zoologischen Sammlung der Universtität Rostock am Universitätsplatz zu sehen. Die Schau ist werktags von 10  bis 17 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.

Im Zentrum stehen das Bewahren von Sammlungsmaterial, die damit verbundene Vermittlung von Wissen und die objektbezogene Forschung. Einführend werden in zwei Ausstellungsvitrinen wichtige allgemeine Aufgaben naturkundlicher Museen an Beispielen erläutert. In der Sonderausstellung „Land-Küste-Meer“ erzählt jedes Museum eine besondere Geschichte aus den eigenen Sammlungen.

Bielefeld, Braunschweig, Rostock und Lübeck geben anhand von Fossilien Einblicke in eine Welt vor unserer Zeit und deren Wandel im Laufe der Erdgeschichte. Das Lübecker Museum für Natur und Umwelt zeigt Fossilfunde „Aus einem Meer vor unserer Zeit“ aus einer Zeit von vor etwa 11 Millionen Jahre von der Fundstelle Groß Pampau, Herzogtum Lauenburg.

Mit dem Auftreten des Menschen und vor allem der immer intensiveren Nutzung seiner natürlichen Umwelt wurde dieser zum prägenden geologischen und globalen Faktor der Evolution. Wie der Mensch seine Umwelt verändert, erzählen beispielhaft die Exponate aus Hamburg und Oldenburg. In manchen Regionen der Welt waren Auswirkungen menschlichen Handelns so dramatisch, dass die einheimische Tierwelt sich stark veränderte und Arten vollständig ausstarben. Beispiele dafür werden in den Vitrinen gezeigt, die die Museen in Bremen, Kiel und Greifswald gestaltet haben. Forschungsvorhaben an den Sammlungen, die in Museen ebenfalls eine große Bedeutung besitzen, werden exemplarisch durch die Museen n Stralsund und Waren demonstriert.

Ziel des NORe Verbundes ist es Sammel-, Forschungs- und Ausstellungsaktivitäten zu koordinieren und gemeinsam für die Öffentlichkeit zu präsentieren. In den Sammlungen der Museen des Museumsverbundes werden mehr als fünf Millionen Serien von Wirbellosen und über 600.000 Serien von Wirbeltieren aus allen Regionen der Welt aufbewahrt. Darunter befinden sich mehr als 5.000 Typus-Exemplare als originale Referenzobjekte, auf denen die wissenschaftlichen Beschreibungen von Tierarten basieren. Die Museen des Verbundes arbeiten an gemeinsamen Forschungsvorhaben und kooperieren beim Sammlungsmanagement und der Vermittlungsarbeit. Mehr als eine Million Menschen besuchen jährlich die Museen des NORe-Verbundes.

Hier geht es zum Flyer zur Ausstellung "Land -Küste-Meer"

Hier geht es zu NORe.