Steine erzählen

Sensationelle versteinerte Wale aus einem Urmeer und mehr Fossilien von Meerestieren aus Groß Pampau - Zeitreise durch die Erdgeschichte der Region - Eiszeit, Mammut und Riesenhirsch - Steilküste Brodtener Ufer und Geschiebe - Stammbaum des Lebens - Evolution der Wale

Gehen Sie im Museum für Natur und Umwelt auf eine Zeitreise durch die verschiedenen Erdzeitalter und erleben Sie, wie sich die Natur an dem Ort, der heute Schleswig-Holstein ist, entwickelt hat.
Die Versteinerungen der urtümlichen Dreilappkrebse oder der Korallen, Stachelhäuter und Muscheln sind Zeugnisse aus Millionen Jahre alten Zeiten, vom Kambrium bis zum Tertiär.
Tauchen Sie außerdem ein in die Urnordsee, in der vor 11 Millionen Jahren Wale, Schildkröten und Haie schwammen. Das Miozän-Meer war relativ flach und eher warm, so dass sich eine große Vielfalt an Lebewesen entwickeln konnte. Die beeindruckenden Pampauer Bartenwale, deren fossile Knochen im Museum zu sehen sind, sind einzigartig in Europa.
Machen Sie anschließend halt in der Eiszeit vor 30.000 Jahren, als Riesenhirsche und Mammuts durch das Land streiften, deren Überreste Sie heute im Museum sehen können

Highlights sind auch die außerirdischen Objekte im Eingangsbereich beim Infostand: zwei große Meteoriten, einer ermöglicht sogar einen Blick in seine innere Struktur.

Impressionen

Erdgeschichte
Fossiler Pampauwal
Bartenwalmodell
Grabung in Groß Pampau
Der Riesenhirsch

Die nächsten Termine der Ausstellung

MO | 15.01.2018 | 18:30 - 20:00 Uhr
Vortrag
Mineralien - Faszination in Form und Farbe mit Meinhard Schroeder
Mineralien - Faszination in Form und Farbe mit Meinhard Schroeder
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Im Anschluss an die Steinsprechstunde geht es um 18.30 Uhr weiter rund um das Thema Steine. Die FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ bietet Vorträge und Themenabende an.
Meinhard Schroeder zeigt eine Bilderschau von der größten Europäischen Mineralien- und Fossilienmesse in München der Jahre 2016 und 2017.

Gemeinsame Veranstaltung der FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ und dem Museum für Natur und Umwelt.

Foto: Meinhard Schroeder

MO | 19.02.2018 | 18:30 - 20:00 Uhr
Vortrag
Oh, eine Muschel mit Daniêle Stehling
Brachiopoden - Armfüßer ohne Arme
Oh, eine Muschel mit Daniêle Stehling
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Im Anschluss an die Steinsprechstunde geht es um 18.30 Uhr weiter rund um das Thema Steine. Die FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ bietet Vorträge und Themenabende an.
Oberflächlich betrachtet werden Brachiopoden oft für Muscheln gehalten. Es sind aber keine; es sind Armfüßer (ohne Arme). Brachiopoden gibt es seit dem Kambrium, also seit ~ 550 Mio. Jahren. Einige haben noch heute ihr spezifisches Aussehen erhalten. Daniêle Stehling erklärt die Unterschiede zwischen Brachiopoden und Muscheln und wie man diese erkennen kann.

Gemeinsame Veranstaltung der FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ und dem Museum für Natur und Umwelt.

Foto: Heinz-Jürgen Steder

MO | 19.03.2018 | 18:30 - 20:00 Uhr
Vortrag
Wo findet man Brachiopoden? mit Daniêle Stehling
Armfüßer ohne Arme
Wo findet man Brachiopoden? mit Daniêle Stehling
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Im Anschluss an die Steinsprechstunde geht es um 18.30 Uhr weiter rund um das Thema Steine. Die FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ bietet Vorträge und Themenabende an.
Fossile Brachiopoden findet man vorrangig im aufgeschlagenen Gestein. Daniêle Stehling zeigt unterschiedliche Beispiele und ihre Lage in der Matrix. Nebenbei wird auch einen Blick auf die Lebensgemeinschaft mit anderen Fossilien geworfen. Lupen und Mikroskope stehen zur Verfügung.

Gemeinsame Veranstaltung der FNU-Arbeitsgruppe „Mineralien- und Fossilienfreunde“ und dem Museum für Natur und Umwelt.

Foto: Heinz-Jürgen Steder