Großer Apfeltag - Bunter Markt rund ums Obst mit Sortenbestimmung im Domhof

Am Sonntag, den 1. Oktober 2017 wird der Domhof beim Museum für Natur und Umwelt  von 11 bis 16 Uhr zu einer Drehscheibe und einem Marktplatz rund ums Obst. Hanse-Obst e.V., das Netzwerk Essbare Stadt Lübeck und das Museum für Natur und Umwelt veranstalten gemeinsam den „Apfeltag“.

Im Mittelpunkt  steht  die spannende Suche nach  alten regionalen Obstsorten von Baumveteranen im Lübecker Stadtgebiet und Umgebung. Mit Glück tauchen sogar für verschollen gehaltene  Lübecker Sorten wieder auf. 
Jens Meyer, einer der besten Sortenkenner Deutschlands, bestimmt  - gegen eine kleine Aufwandsentschädigung - mitgebrachte Obstsorten.  Für eine erfolgreiche Sortenbestimmung werden mindestens  fünf  möglichst unterschiedliche Früchte des gleichen Baums benötigt. Der Experte präsentiert auch eine umfangreiche Sortenausstellung von Äpfeln und Birnen.

Als Begleitprogramm gibt es einen bunten Markt mit Ständen, die Informationen rund ums Obst, damit verbundene Kultur- und Anbautechniken, Möglichkeiten der Verarbeitung und seine Rolle für die biologische Vielfalt in der Kulturlandschaft bieten. Vielfältige Obstprodukte werden und zur Verkostung angeboten werden – roh, getrocknet, vergoren oder anderweitig veredelt. Der Verein Hanse-Obst e.V. informiert über seine obstpädagogische Arbeit in Schulen und KITAs. Initiativen der Stadtteile sowie Vereine, die zusammen daran arbeiten, Lübeck zur „Essbaren Stadt“ zu machen, stellen ihre Aktivitäten vor, sei es beim Bienenschutz, beim gemeinsamen Gärtnern, in der Produktion von gesunden, fairen, biologisch bzw. nachhaltig erzeugten regionalen Obst- und Gemüseprodukten, sei es im Einsatz für eine insekten- und menschenfreundliche Lübecker Stadtnatur. Für große und kleine Kinder werden (Natur-)Spiele und Aktionen angeboten, die Spaß machen. Veranstalter: Hanse-Obst e.V. in Koop. mit dem Netzwerk Essbare Stadt Lübeck und dem Museum für Natur und Umwelt.

Der Eintritt ist frei, lediglich für die Sortenbestimmung fällt eine kleine Aufwandsendschädigung von 2,50 € pro Sorte an.