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05.04.2017 bis 23.04.2017
Oster-Kaninchen im Museum für Natur und Umwelt
Oster-Kaninchen im Museum für Natur und Umwelt
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In 2017 mümmeln niedliche „Oster-Kaninchen“ im Museum für Natur und Umwelt.








15.04.2016 bis 18.09.2016
"Bienen - Bestäuber der Welt"
Fotos von Heidi und Hans-Jürgen Koch und mehr aus der Welt der Bienen
"Bienen - Bestäuber der Welt"
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Sie leben in komplexen Staatsgebilden, praktizieren eine perfekte Arbeitsteilung und bauen mit geometrischer Präzision kunstvolle Waben. Wir verdanken ihnen die Blütenpracht des Sommers, sämtliches Obst, allerlei Gemüse, und manche süße Köstlichkeit: Bienen.

Highlight der neuen Sonderausstellung „Bienen – Bestäuber der Welt“ im Lübecker Museum für Natur und Umwelt sind herausragende Fotos aus dem verborgenen Leben der Honigbienen von Heidi und Hans-Jürgen Koch. Das Fotografen-Paar gehört international zu den besten Tierfotografen. Mit ihren Aufnahmen haben sie zahlreiche Preise gewonnen und Auszeichnungen erhalten. Die Bilder zeichnen sich durch ungewöhnliche Blickwinkel, Witz und Perfektion aus.

Die Fotos der Ausstellung sind in fünf Kapiteln geordnet: „Die Bestäuber“, „Die Brüter“, „Das Personal“, „Die Architekten“ und „Die Futuristen“. So noch nicht gesehene Makroaufnahmen zeigen z.B. wie die Arbeiterinnen Pollen transportieren oder Details der Entwicklungsstadien der Bienenlarven, der Puppen und beim Schlupf. Arbeiterinnen, Königin und Drohnen werden aus nächster Nähe vorgestellt. Thematisiert wird auch der Bau der Waben mit ihren charakteristischen sechseckigen Zellen. Für die exakte Geometrie nutzen die Bienen die physikalischen Eigenschaften ihres Baumaterials Wachs. Schließlich gibt es futuristisch anmutende Bilder aus der modernen Bienen-Forschung zu Verhalten, Physiologie und Genetik. Angesprochen wird auch die immense Bedeutung der Bienen für den Erhalt der Biodiversität, also den Erhalt der Fülle an Pflanzen, Tieren und ihrer Lebensräume, sowie ihre Bedeutung für die Bestäubung unserer Nutzpflanzen.

Fotos: Heidi & Hans-Jürgen Koch / www.heidihanskoch.com

In der großen Bienenausstellung gibt es neben den exzellenten Fotografien der Kochs noch mehr aus der Welt der Honig- und Wildbienen zu entdecken. Das Museum für Natur und Umwelt hat die Schau um zahlreiche Objekte bereichert. Der Gemeinnützige Imkerverein Lübeck von 1884 e.V präsentiert Spannendes und Wissenswertes rund um Honigbienen und den neuen Trend Stadtimkerei. Illustrationen der Grafikerin Iris Kinzelbach zeigen das Leben der Honigbienen auf amüsante und ungewohnte Weise und regen zum Schmunzeln an.

Ganz zentral in der Ausstellung ist das lebende Bienenvolk im „Gläsernen Bienenstock“ des Museums. Die Bienen können live bei allen ihren Tätigkeiten beobachtet werden. Es gibt Gelegenheit die Bienensprache zu entschlüsseln und zu verstehen!

Auch der bunte Museums-Bienengarten draußen ist Teil der Ausstellung. Hier gibt es z.B. ein großes Wildbienenhaus, das heimischen Arten Nistmöglichkeiten bietet.

Die Bienen-Ausstellung findet drinnen und draußen statt. Die ausschwärmenden Honigbienen schaffen eine lebendige Verbindung zum Bienengarten. Das Museum möchte über die Wichtigkeit der Honigbiene als wichtige Bestäuberin von Nutz - ebenso wie von Wildpflanzen informieren. Gleichzeitig soll auch die Aufmerksamkeit auf weitere oft verkannte Bestäuber lenken - auf die zahlreichen Wildbienenarten, Fliegenarten und manche Käferarten die sich ebenfalls an der Aufgabe beteiligen.

Die Ausstellung wurde durch die finanzielle Unterstützung durch die Possehl-Stiftung und die Gemeinützige Sparkassen-Stiftung ermöglicht.

Die Bienen-Ausstellung „Bienen – Bestäuber der Welt“ wird von zahlreichen Veranstaltungen viele auch in Kooperation mit Mitgliedern des Imkervereins begleitet. Ein besonderer Termin wird z.B. die Feier des 30-jährigen Jubiläums des bunten Bienengartens des Museums für Natur und Umwelt Anfang Juli sein.  

24.03.2016 bis 10.04.2016
Bei uns piept ´s!
Quirlige, piepsende Küken im Museum für Natur und Umwelt
Bei uns piept ´s!
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Osterzeit ist Kükenzeit. Auch in 2016 tummelt sich eine Schar quirliger, flauschiger Küken im Museum für Natur und Umwelt.

29.10.2015 bis 17.01.2016
Faszination Spinnen
Faszination Spinnen
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Für manche sind sie das Grauen auf acht Beinen, für andere pure Faszination: Spinnen.

Man kann den den schaurig-schönen Wesen im Lübecker Museum für Natur und Umwelt "hautnah" begegnen. Dort können Besucher unter anderem große tropische Vogelspinnen und Skorpione ganz aus der Nähe beobachten. Die Ausstellung Faszination Spinnen wurde am Mittwoch, 28. Oktober eröffnet. Spinnen sind die ältesten Gliedertiere der Erde und auf der ganzen Welt verbreitet. Über 40.000 sind aktuell wissenschaftlich beschrieben - die Anzahl der Arten weltweit ist ein Vielfaches größer. Die große Lebend-Ausstellung mit 40 Terrarien präsentiert die unterschiedlichsten Spinnentiere, darunter die größte Spinne der Welt, Theraphosa blondi, die „Schwarze Witwe“, sowie Skorpione und Tausendfüßer. Texte, Tafeln, Filme und Fotos ergänzen die Präsentation. Spannende und überraschende Einblicke in die Welt der geheimnisvollen Achtbeiner sind garantiert. Wussten Sie zum Beispiel, dass Spinnen mit Sinneshaaren an den Beinen „hören“? Dass Spinnen „aus der Haut fahren“ können? Dass Spinnen keine Insekten sind? Oder dass Spinnenseide in der Medizin bei manchen chirurgischen Operationen zum Nähen verwendet wird?

Neugier, Faszination, Abscheu - Spinnen lösen beim Betrachter ganz unterschiedliche Emotionen aus. Die Ausstellung zeigt, dass Spinnen weitaus mehr als gruselige „Ekeltiere“ sind. Die Tiere verfügen über erstaunliche Sinnesleistungen, viele beeindrucken durch spektakuläre Farben und Formen sowie ausgefallene Techniken des Beutefangs.

02.10.2015 bis 01.11.2015
Frische Fische
Große Lebendschau der Aquarien- und Terrarienfreunde Lübeck von 1920 e.V.
Frische Fische
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Farbenprächtige Regenbogenfische aus Australien, seltene Prachtguramis aus Indonesien und eigentümliche Wüstenkärpflinge aus dem heißen Süden der USA und viele weitere schwimmende Schönheiten können die Besucherinnen und Besucher vom 2. Oktober bis zum 1. November 2015 live im Lübecker Museum für Natur und Umwelt erleben. In einer großen Lebendschau zeigen die Mitglieder der “Aquarien- und Terrarienfreunde Lübeck von 1920 e.V.“ und das Museum in über 60 aufwändig eingerichteten Becken die Aquarienfische der subtropischen und tropischen Süßwasserwelt. Jedes einzelne Becken ist mit Know-how und viel Enthusiasmus besonders gestaltet und bestückt. Wer Lust hat beeindruckende Lebensräume zu entdecken, Neues zu lernen und sich an der bunten Vielfalt unter Wasser zu erfreuen, wird ganz sicher auf seine Kosten kommen.

“Frische Fische“ richtet sich an interessierte Laien ebenso wie an Fachleute jeden Alters. Neue Arten und Raritäten, wie z.B. seltene Weichwasserfische aus Südostasien, sind zu bestaunen. Auch eine der kleinsten Fischarten der Welt wird zu sehen sein: Kristallzwergbärblinge (Danionella translucida) messen als erwachsene Tiere nur 12 mm Maximallänge. Neben den verschiedenen Aquarienfischen sind auch Garnelen in der Ausstellung zu sehen. Sie sind sehr beliebt und es macht Spaß die zarten und bunten Tiere bei ihren Aktivitäten zu beobachten. Die Ausstellung macht auf die akute Gefährdung von Arten in deren verschieden Herkunftsgebieten aufmerksam. Anhand konkreter Beispiele, wie dem aparten Zebrawels aus dem brasilianischen Rio Xingu, werden Probleme und Ursachen verdeutlicht und Möglichkeiten und Perspektiven für den Erhalt der Artenvielfalt gezeigt.

Die gemeinsame Lebendschau von Museum und Verein der “Aquarien- und Terrarienfreunde Lübeck von 1920 e.V.“ blickt bereits auf eine lange erfolgreiche Tradition: Alle fünf Jahre gestalten Mitglieder des Vereins die einzigartige Präsentation. In diesem Jahr findet sie bereits zum neunten Mal statt!

Dank geht an die Possehl-Stiftung und Gemeinnützige Sparkassenstiftung für finanzielle Unterstützung. Zudem erhielt der Verein Materialien zur Einrichtung der Becken – die Firma JACOB CEMENT Baustoffe lieferte kostenfrei Sand und Steine.

Bild: Kay Urban

19.02.2015 bis 25.10.2015
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
Schlaf, Neuroplastizität und Umwelt
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
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Im Wissenschafts-Schaufenster des Museums für Natur und Umwelt in der Reihe SCIENCE AKTUELL wird ein spannendes, neues Forschungsthema „Schlaf, Neuroplastizität und Umwelt" gezeigt. Prof. Dr. Lisa Marshall vom Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie der Universität zu Lübeck stellt gemeinsam mit Mitarbeitern und Studierenden ihre Arbeiten zu „Schlaf, Neuroplastizität und Umwelt" vor. Besucherinnen und Besucher können bis zum 25. Oktober 2015 spannende Einblicke erhalten.
Die Präsentation informiert über die hirnelektrische Aktivität, und welche Hirnrhythmen uns bei Wachheit und Schlaf begleiten. Die Schlafmuster von Kindern, Jugendlichen und älteren Personen unterscheiden sich deutlich. Das Gehirn verarbeitet und speichert viele Informationen aus der Umwelt. Die Speicherung erfolgt unterschiedlich lang, zum Beispiel für das Erinnern an eine mitgeteilte Telefonnummer oder für das Erinnern an der Kindergartenzeit. Im Langzeitspeicher erfolgt eine Aufteilung der verschiedenen Gedächtnisinhalte z.B. für das Erinnern an Fakten oder Handlungen.
Darüber hinaus wird angesprochen, inwieweit z.B. der Gebrauch bestimmter Kosmetika oder der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel, und Wechselwirkungen mit der Umwelt das Gedächtnis beeinflussen können. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gehör und wie (laute) Musik auf lange Sicht das Weiterhören beinträchtigen kann.

 

18.03.2015 bis 20.09.2015
Von Schmetterlingen und Donnerdrachen
Natur und Kultur in Bhutan
Von Schmetterlingen und Donnerdrachen
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Wer das „verborgene Königreich“ Bhutan entdecken möchte, muss keine weite Reise antreten: Die spannende Sonderausstellung „Von Schmetterlingen und Donnerdrachen - Natur und Kultur in Bhutan“ des Staatlichen Museums für Naturkunde Karlsruhe ist im Museum für Natur und Umwelt, Lübeck zu Gast. An der Südflanke des Himalaya gelegen, befindet sich in dem geheimnisvollen Land ein atemberaubender Naturreichtum. Obwohl das Land kaum größer als die Schweiz ist, reicht die Fülle an Lebensräumen vom subtropischen Wald bis zur Eiswüste - verteilt über enorme Höhenunterschiede von über 7.500 Metern. Im „Land des Donnerdrachens“ ist das Glück Staatsziel. Soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz und kulturelle Werte stehen im Vordergrund dieser buddhistischen Kultur. Die Ausstellung bietet spannende Einblicke in die Natur und thematisiert auch Aspekte der Kulturgeschichte. Interaktive Elemente wie Hörstationen, Entdecker- und Spieletische laden zum aktiven Mitmachen ein. Seltene Objekte aus Bhutan bereichern die Ausstellung. Die Lübecker Völkerkundesammlung und Klaus Bronny, Deutsche Bhutan Himalaya Gesellschaft e.V. steuern ausgewählte Gegenstände bei.

12.09.2014 bis 15.02.2015
TIERREICH
Schwärme I Herden I Kolonien
TIERREICH
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Eine Fotoausstellung von Ingo Arndt

Stare in Europa, Sardinen im Pazifik, Gnus in Kenia - weltweit finden sich riesige Gruppen und Massenversammlungen von Tieren. Der renommierte Naturfotograf Ingo Arndt hat das faszinierende Phänomen auf allen Kontinenten gefunden und atemberaubend dokumentiert. Dem Staunen folgt die Frage nach dem - Warum?

Die großformatigen Fotos erzählen spannende Geschichten dazu. Sie handeln von den Themen Wanderung, Fortpflanzung, Überwinterung, Gemeinschaft und invasiven Arten. Ganz neue Blickwinkel eröffnen sich; es werden komplexe ökologische Zusammenhänge und Verhalten deutlich. Bei der Nahrungssuche bieten Herden und Schwärme z.B. optimalen Schutz vor Feinden. Auch zur Paarung versammeln sich viele Tiere zu großen Gruppen. Ein Film informiert über das vierjährige Projekt und “the making of“.

Die Ausstellung ist zweisprachig in deutsch und englisch.

The Exhibition is bilingual in German and English.

INGO ARNDT PHOTOGRAPHY

www.ingoarndt.com

21.11.2013 bis 25.01.2015
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
Biotechnologie für unsere Zukunft
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
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Das „Wissenschafts-Schaufenster“ im Museum für Natur und Umwelt. Das Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL ist auf Initiative des Wissenschaftsmanagement Lübeck als Projektidee formuliert und in die erfolgreiche Bewerbung als Stadt der Wissenschaft 2012 aufgenommen worden. Das Museum für Natur und Umwelt präsentiert seit dem Wissenschaftsjahr nun aktuelle wechselnde Forschungsarbeiten von Lübecker Hochschulen und Forschungsinstituten.SCIENCE AKTUELL wird von der Possehl-Stiftung gefördert. Biotechnologie für unsere Zukunft. Nutzung von Algeninhaltsstoffen in der Biomedizin. Antibiotika-resistente Keime stellen ein großes Problem in Krankenhäusern dar, da sie zu Entzündungen und Blutvergiftung führen. Diese Bakterien bilden eine Schutzschicht aus, sogenannte „Biofilme“, die eine Bekämpfung sehr erschweren. Die aktuelle Forschung sucht daher intensiv nach neuen Wirkstoffen, die eine Ausbildung von Biofilmen verhindern. Eine potentielle neue Quelle für solche Wirkstoffe sind Algen. In der Zusammenarbeit von Universität, Fachhochschule und Fraunhofer Gesellschaft entstand zum Forschungsthema eine Präsentation. Sie wird im Wissenschafts-Schaufenster des Museums für Natur und Umwelt in der Reihe SCIENCE AKTUELL gezeigt. Prof. Dr. Uwe Englisch und Prof. Dr. Veronika Hellwig vom Centrum Industrielle Biotechnologie (CIB) der FH-Lübeck stellen gemeinsam mit Prof. Dr. Johannes Knobloch, Institut für medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität zu Lübeck sowie Frauke Symanowski von der Fraunhofer Einrichtung für Marine Biotechnologie (EMB) die Arbeiten zur „Nutzung von Algeninhaltstoffen in der Biomedizin“ vor. Voraussichtlich ab Februar 2015 wird ein neues Forschungsthema präsentiert. Bildnachweis: Rotalge, Fraunhofer-Institut (EMB)

16.02.2014 bis 17.08.2014
Wie Menschen Affen sehen - Looking at apes
Wie Menschen Affen sehen - Looking at apes
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Ob King Kong, Spielzeugäffchen oder „Unser Charly“ - wir Menschen haben unseren nächsten Verwandten schon viele Klischees übergestülpt. Die Ausstellung des Neanderthal Museums Mettmann beleuchtet die widersprüchlichen Beziehungen zwischen Menschen und Menschenaffen.

Gorillas, Schimpansen, Bonobos, Orang-Utans und Gibbons sind unsere nächsten Verwandten. Wir teilen mit den Menschenaffen einen langen Weg Evolution. Wie wir auf Affen blicken, davon handelt die Ausstellung „Wie Menschen Affen sehen - Looking at apes“. Die Schau des Neanderthal Museums Mettmann ist ab dem 16. Februar 2014 im Museum für Natur und Umwelt zu sehen.

Unsere menschlichen Blicke auf die Affen sind fasziniert und faszinierend, weil sie oft sehr zwiespältig sind: Einerseits glauben wir, die Affen zu verstehen, vergleichen uns mit ihnen, lieben und verehren sie. Andererseits distanzieren wir uns weit von ihnen und stellen sogar eine große Bedrohung für sie dar. Zentrale Themen sind unser ambivalentes Verhältnis zu Affen und unseren engen widersprüchlichen Beziehungen.

Weiterhin werden Biologie und Verhalten der Affen packend dargestellt. Die Ausstellung bringt aktuelle Forschungsergebnisse und informiert darüber wie die großen Menschenaffen leben. Interessante Themen sind Gruppen- und Sozialstrukturen, Werkzeuggebrauch, Zoohaltung, aktuelle Bedrohungen durch Vernichtung der Lebensräume, Artenschutz und vieles mehr.

Auch für Kinder und Jugendliche gibt es Spannendes zu erforschen und zu entdecken. Wer möchte kann seine nächsten Verwandten nachahmen oder im Futterkasten mit Stöckchen nach Leckerem stochern.

Spannende Filme, fesselnde Audios und starke Bilder ergänzen Inszenierungen und beeindruckende Ausstellungsstücke.

Die Ausstellung ist zweisprachig in deutsch und englisch und es ist ein Begleitheft, zum Preis von 10,90 Euro erhältlich.

30.11.2013 bis 29.12.2013
BUND-Ausstellung „Eingetaucht - Vielfalt in unseren Meeren“
BUND-Ausstellung „Eingetaucht - Vielfalt in unseren Meeren“
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Das Museum für Natur und Umwelt zeigt in Kooperation mit dem BUND die Wanderausstellung "Eingetaucht – Vielfalt in unseren Meeren" vom 30.11. bis 29.12.2013. Die Ausstellung des BUND-Projektbüros Meeresschutz nimmt große und kleine Besucher mit auf eine Reise in die beeindruckenden Lebensräume in den Tiefen unserer Meere. Weit vor den Küsten von Nord- und Ostsee existiert eine Unterwasserwelt aus Riffen und Sandbänken, die bunter und artenreicher ist, als es sich die meisten Menschen vorstellen können.

Attraktive großformatige Fotos zeigen spannende Einblicke in das Leben von z.B. Schweinswalen, Gefleckten Lippfischen und Trottellummen. Zwanzig Banner stellen anschaulich die Vielfalt der Lebewesen in den Schutzgebieten vor und vermitteln wichtige Informationen über die marinen Ökosysteme. Kleine Gäste können sich mithilfe von Taucherbrillen auf einen spannenden „Tauchgang“ zu den Tieren in der Nord- und Ostsee begeben.

02.02.2013 bis 02.11.2013
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
Selfish Brain
Wissenschafts-Schaufenster SCIENCE AKTUELL
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Aktuell wird das spannende Ernährungsthema „Das egoistische Gehirn" gezeigt. Anhand eines einfachen physikalisch-hydraulischen Modells, das von Jugendlichen der Oberstufe entwickelt wurde, wird anschaulich gemacht, wie unser Gehirn den Stoffwechsel kontrolliert und die Lieferketten ablaufen. Zu Grunde liegt die Arbeit der Forschergruppe Selfish Brain von Prof. Achim Peters an der Universität Lübeck und sein 2011 erschienenes Buch (Achim Peters, Das egoistische Gehirn: Warum unser Kopf Diäten sabotiert und gegen den eigenen Körper kämpft; Ullstein Verlag 2011)

27.04.2013 bis 27.10.2013
Kalte Zeiten - Warme Zeiten
Klimawandel(n) in Norddeutschland
Kalte Zeiten - Warme Zeiten
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Klimawandel(n) in Norddeutschland Eine Sonderausstellung des Landesmuseums für Natur und Mensch, Oldenburg.

Die Wanderausstellung „Kalte Zeiten – Warme Zeiten: Klimawandel(n) in Norddeutschland“, konzipiert vom Landesmuseum für Natur und Mensch, Oldenburg, widmet sich einem hochaktuellen Thema - dem Klimawandel. Die Schau setzt dabei auf sachliche Hintergrundinformationen zum Klimasystem und der globalen Erwärmung.

Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf spannende Einblicke in die Themen Klima, Wetter, Atmosphäre und natürliche Faktoren freuen. Es werden die Ursachen sowie die weltweiten und regionalen Folgen des Klimawandels gezeigt, dabei werden die Auswirkungen auf das norddeutsche Küstengebiet besonders hervorgehoben. Auch das Verhalten und die Rolle des Menschen werden genau unter die Lupe genommen. Anschauliche Beispiele aus Industrie, Energiegewinnung und Einzelhaushalten zeigen vielfältige Lösungswege zur Vorbeugung und Anpassung an den Klimawandel. So ermutigen sie uns alle, sich auch im eigenen Alltag klimafreundlich zu verhalten.

Zahlreiche Infotafeln und Stationen laden zum Entdecken ein. Speziell für kleine Klimaforscher gibt es viele spannende „Kinderstationen“, die altersgerecht und mit lustigen Illustrationen Themen wie Klima, Erdsystem, Wetter und Küstenschutz erklären.

Eigens für die Ausstellung wurden Interviews mit Experten wie Prof. Dr. Mojib Latif vom Geomar in Kiel oder Dr. Renate Treffeisen vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven gedreht, die über die Medienstationen (sieben Monitore und ein Touchscreen) angeschaut werden können. Sie berichten von der Erforschung des Klimas und den Auswirkungen des Wandels und informieren über aktuelle Entwicklungen und Möglichkeiten der weltweiten Klimaforschung.

Ist der Klimawandel in Lübeck bereits zu spüren? Welche Veränderungen werden in der Zukunft auf uns zukommen? Im Museum für Natur und Umwelt werden ergänzend und als Erweiterung der Ausstellung aktuelle Erkenntnisse und Forschungsarbeiten zu den lokalen Auswirkungen des Klimawandels in Lübeck und Umgebung vorgestellt. Interessante Beiträge zum Klimaschutz werden in Kooperation mit der Klimaschutzleitstelle Lübeck, dem Bereich für Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz der Hansestadt Lübeck, dem Zentrum für Kulturwissenschaftliche Forschung Lübeck (ZKFL) und anderen präsentiert. http://www.bne-portal.de/aktionstage

29.09.2012 bis 31.03.2013
Evolution unterwegs
Eine Ausstellung des Museums am Schölerberg Osnabrück
Evolution unterwegs
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Die beeindruckende Dynamik des Lebens begegnet uns überall, sobald wir beginnen uns aufmerksam umzuschauen. Die Evolution ist tatsächlich immer in Bewegung und bestimmt als ein ständiger Prozess auch unser tägliches Leben. Das Museum für Natur und Umwelt zeigt seit Ende September 2012 die große interaktive Sonderausstellung „Evolution unterwegs“. Sie ist aus einem Ideenwettbewerb hervorgegangen und als ein Kooperationsprojekt vom Museum am Schölerberg Osnabrück und der Universität Bielefeld entstanden.

Sie führt die Besucherinnen und Besucher ideenreich und mit einer großen Themenvielfalt an die Evolution heran. Sie macht deutlich, wo in unserem Alltag Evolution überall eine Rolle spielt.

Spannende Themenbereiche  sind z.B. Darwins Raum, Evolution der Evolutionstheorie, Wie arbeiten Evolutionsforscher?, Gibt es technische Evolution?, Selektion und Adaptation, Evolution und Vielfalt und vieles mehr.

Auch das Thema „Sex in the City“ wird aufgegriffen: Mechanismen von Selektion und Partnerwahl - die sexuelle Selektion - werden mit Beispielen aus der Tierwelt und bei uns Menschen verdeutlicht. Nicht umsonst sind viele Tiermännchen besonders bunt und schön gezeichnet. Ihre Attraktivität hat sich im Laufe der Evolution als selektiver Vorteil erwiesen.

Unser gesamtes Weltbild würde sicherlich anders aussehen wenn nicht Charles Darwin (1809-1882) im Jahre 1831 seine berühmte Reise mit der Beagle unternommen hätte. Die zahlreichen Pflanzen und Tiere, die er während dieser Reise gesammelt und später untersucht hat, ließen ihn Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Arten erkennen die früheren Beobachtern verborgen geblieben sind. Es war die Geburtsstunde der modernen Evolutionstheorie!

Für Neuinteressierte in Sachen Evolutionstheorie gibt die Ausstellung einen gut strukturierten Überblick, Fortgeschrittenen bietet sie neue ungewöhnliche und brandaktuelle Perspektiven auf die Thematik. Sie räumt mit weitverbreiteten Fehlvorstellungen und Irrtümern zur Evolution auf.

Einzelbesucher, Familien, Erwachsene, Kinder und Jugendliche haben in der Ausstellung die Möglichkeit, viele spannende Beispiele von Evolution selbst zu entdecken!

02.10.2011 bis 24.06.2012
Wölfe
Eine Ausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz
Wölfe
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Eine Ausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz 2.10.2011 - 24.6.2012
Der Wolf war früher das am weitesten verbreitete Raubtier der Erde, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa nahezu ausgerottet. Deutschland wurde erst Ende der 1990er Jahre wieder besiedelt. Wie viele Wölfe heute hierzulande leben und wo genau, weiß man nicht, denn der Wolf ist extrem menschenscheu. Aber er hinterlässt Spuren, die seine Anwesenheit – auch in Schleswig-Holstein – verraten. Das Museum für Natur und Umwelt in Lübeck zeigt auf 300 Quadratmetern eine Ausstellung des Senckenberg Museums für Naturkunde Görlitz, die sich mit dem Leben dieser faszinierenden Tiere beschäftigt.

Sie beleuchtet das ausgeprägte Sozialverhalten im Rudel, die Beziehung zwischen Wolf und Beute, den Schutz der Wölfe und das zugehörige Wildlife- Management, aber auch Konflikte und Akzeptanzprobleme in der Bevölkerung. Bis heute werden sie vom Menschen als Räuber gefürchtet, aber auch bewundert für ihre feinen Sinne, ihre ungeheure Schnelligkeit und Kraft. Die Ausstellung gibt gleichzeitig Einblicke in die modernen Untersuchungsmethoden von Wildbiologen. Das wildtiergenetischen Labor Senckenbergs analysiert als nationales Referenzzentrum Wolfsproben aus ganz Deutschland. Es deckt auf, mit welchem Rudel ein Tier verwandt ist, woher es kommt und wie sich das Wanderungsverhalten sowie die Ausbreitung entwickeln. Auch durch Sender und Satellitenortung bleiben Forscher dem Wolf dicht auf den Fersen, ohne ihn in seinem natürlichen Verhalten zu stören.

Eine Karte in der Ausstellung zeigt, dass Schleswig-Holstein geeignete Lebensräume für Wölfe bietet. Mittlerweile sind die menschenscheuen Tiere in der Lübtheener Heide im Westen Mecklenburgs angekommen und besiedeln von dort aus vielleicht eines Tages die Wälder vor den Toren Lübecks.

Spektakuläre Filmaufnahmen der Lausitzer Wolfsrudel, interaktive und akustische Installationen, Modelle und Präparate machen die aktuelle Ausstellung in Lübeck zu einem Erlebnis für alle Sinne. Dazu gehört auch ein Spielbereich, in dem Kinder den Nachtwald und seine Stimmen kennen lernen und Geschichten über den Wolf hören.

16.01.2011 bis 11.09.2011
Lust auf Laube und Liebstöckel
Natur und Kultur in Lübecker Kleingärten
Lust auf Laube und Liebstöckel
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Das Museum an der Musterbahn blickt erstmals in Lübecker Schrebergärten - und entdeckt kleine ParadieseJägerzaun, Gartenzwerge und gezirkelte Beete - so stellt man sich den typischen Schrebergarten vor. Doch die Realität sieht anders aus. Immer mehr Familien mit Kindern haben heute einen Kleingarten – und gestalten ihn mit Freude und viel Kreativität. Für sie ist das Grundstück im Grünen Ausgleich für die enge Stadtwohnung. Draußen sein macht Spaß, und bei jungen Leuten ist es hipp, im Kleingarten zu feiern. Mit den kleinen Paradiesen im Grünen beschäftigt sich eine Sonderausstellung im Museum für Natur und Umwelt: „Lust auf Laube und Liebstöckel“ wurde aufgrund der großen Nachfrage verlängert und ist noch bis zum 11. September zu sehen. Die Sonderausstellung erzählt von Lübecker Kleingartengeschichte(n), wirft einen Blick auf Kultur und Natur des Gärtnerns und macht Lust darauf, auch einen kleinen Garten naturnah und ökologisch zu bewirtschaften. Eingangs zeigen ein halbes Dutzend Stationen die spannende Entwicklung in der Region. Bereits seit mehr als 100 Jahren schaffen Kleingärten in Lübeck einen wertvollen Ausgleich zur verdichteten innerstädtischen Bebauung. Historische Themen sind z.B. die ersten Arbeitergärten in Lübeck, die Situation der Gartenfreunde während des Nationalsozialismus sowie in Kriegs- und Nachkriegszeit. Anschließend gewähren ein Dutzend Gartenfreunde den Besucherinnen und Besucher einen Einblick in ihr ganz persönliches Paradies. So lernen diese Gärten als Jungbrunnen, als Oase, Biotop, Galerie oder aber naturnahen Spiel- und Tobeplatz kennen. Nicht fehlen dürfen in einem modernen Kleingarten die ökologischen Aspekte. Aus der Erfahrung der Gärtnerinnen und Gärtner gibt die Ausstellung Anregungen zur naturnahen Bewirtschaftung, zur Freude an Artenvielfalt und leckerem Öko-Gemüse und –Obst aus eigener Produktion. Ergänzend zur Ausstellung ist das Buch „Lust auf Laube und Liebstöckel. Lübecker Kleingärtengeschichte(n)“ von Dr. Karen Meyer-Rebentisch im Auftrag des Vereins Grüner Kreis Lübeck e.V. erschienen. Herausgeber ist Grüner Kreis Lübeck e.V. im Lübeck Verlag.Preis: 7,80 Euro. Zu bestellen über shop@buddenbrookhaus.de oder über www.luebeck-verlag.de.