Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben wieder ihre Türen für Sie geöffnet!

Für Ihren Museumsbesuch ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Dies geht ganz einfach spontan durch unsere Mitarbeitenden an der Museumskasse vor Ort oder telefonisch unter 04511224242 oder per Email. Bitte nennen Sie in ihrer Nachricht unbedingt den Namen des Museums , dass Sie gern besuchen möchten.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit findet eine Kontaktdatenerfassung statt. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

Beachten Sie bitte auch die dafür notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Ein neuer Bartenwal! (2013) 

Seit 2012 wurde großflächig und auch in größerer Tiefe Ton abgebaut. Im Oktober 2013 konnte Andreas Malchow abermals einen Knochensplitter aufsammeln. Dieser lag auf einer Rampe in einen tieferen Abbaubereich. Die Rampe wurde im Rahmen vieler Begehungen des Grabungsteams immer wieder genutzt, doch es musste erst der Bagger erneut hinabfahren.  Hervorgeholt hat den Knochensplitter somit die Kette des Baggers, denn diese kratzte an einem Wirbelknochen. Dieser kleine Knochensplitter von vielleicht 5 x 2 cm führte zur Entdeckung des bisher größten fossilen Wales in Groß Pampau. Ein Bartenwal, der zu Lebzeiten wohl 15 m lang gewesen ist. Neben Rippen und Wirbeln in größeren Knochenhaufen konnten auch Teile eines Unterkiefers geborgen werden. Der Hirnschädel als größter und schwerster Knochen wurde bisher nicht lokalisiert. Auch heute kann beobachtet werden, dass der Schädelknochen bei verendeten Walen aus dem auf dem Wasser treibenden Kadaver herausfällt und separat auf dem Meeresboden aufkommt.

 Wir hoffen, dass die fortschreitenden Abbautätigkeiten eines Tages den Schädel freilegen. Der Fund kann noch nicht öffentlich gezeigt werden.

Knochenmikado!  Hier liegt alles neben- und übereinander

Zwei perfekt erhaltene Wirbelknochen aus dem hinteren Abschnitt der Wirbelsäule (Caudalbereich)

Anstrengende Suche nach dem Schädelknochen: Bald hilft nur noch schweres Gerät!

Der Bagger schürft unter strenger Beobachtung :) den Ton in 5 cm Schichten mit der Schaufel ab.

 

Der für die Bestimmung auch wichtige erste  Halswirbel (Atlas) taucht auf!

Ein großer Wirbelknochen von ca. 30 cm Durchmesser

"Tätowierkunst"! Besser gesagt, hier haben Haie am Knochen genagt und mit deren Zähnen Spuren hinterlassen. Sonderbar ist, dass trotz dieser Spuren extrem wenig Haizähne gefunden wurden.


Präsentation des fossilen Wales in Groß Pampau