Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Der Besuch unserer Museen und Ausstellungen ist nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Besucher:innen die das 16. Lebensjahr vollendet haben, bitten wir ihre Identität mittels eines gültigen amtlichen Lichtbildausweises nachzuweisen.

Die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung, sowie zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung entfällt.

Wir empfehlen Ihnen, zu anderen Besucher:innenn und Museumsmitarbeiter:innen weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Eine Verpflichtung dazu gibt es aber nicht mehr.

Bitte befolgen Sie weiterhin die bekannten, vor Ort nochmals ausgeschilderten Hygienevorschriften.

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Ein neuer Bartenwal! (2012)

Nach einer längeren Phase ohne Abbautätigkeiten wurde im Juni 2012 ein kleinerer Bereich der Tongrube trockengelegt und die Oberfläche freigeschoben. Bei einer Begehung konnte Andreas Malchow einige kleine Knochensplitter in der Spur der Baggerschaufel auf dem Grubenboden beobachten. Schnell war der Bereich gefunden, von dem die Splitter stammten. Die Baggerschaufel hatte die Knochen des Brustraumes getroffen und hier lag kurz unter der Oberfläche eine Rippe neben der nächsten, ebenso wie die Wirbelknochen. In den Folgemonaten konnte ein gut erhaltenes Skelett eines ca. 5 m langen Bartenwals  geborgen werden. Die für die Bestimmung der Art wichtigen Knochen des Gehörapparates konnten ebenfalls gesichert werden. Einer davon, die sogenannte Paukenblase (Bulla  tympani) weist ungewöhnliche Verwölbungen  ("Höcker") auf, was möglicherweise auf eine neue Art hindeutet.

 Die wissenschaftliche Bearbeitung steht noch aus. Der Fund kann noch nicht öffentlich gezeigt werden.

Walgrabung Groß Pampau 2012

Wirbelknochen mit Rippenfragment im Anstehenden

Oberflächennah liegender Wirbelknochen  

Teile des Brustraumes (Montage für eine spätere Präsentation)

Foto aus der Präparationswerkstatt