Führungen

Führungen

Das Museum für Natur und Umwelt bietet Führungen für Erwachsene und Schulklassen, Familien und Reisegruppen, Kita-Gruppen und Seniorentreffs an. Gerne stellen wir Ihnen die Schwerpunkte des Hauses bei einem Rundgang (60 min) näher vor, z.B. die Themenkreise Allgemeine Biologie, Paläontologie, Geologie und Ökologie sowie die jeweiligen Sonderausstellungen.

 

Programm und Workshops

Für Schüler und Schülerinnen verschiedener Klassenstufen haben wir Angebote konzipiert, die je nach Thema Handstücke, Hörbeispiele, Gruppenaufgaben, Spiele oder Puzzle mit einbeziehen und an die aktuellen Lehrpläne angepasst sind.

 

 

 

Wie kann ich mich als Lehrkraft vorbereiten?

Zur Vorbereitung ihres Museumsbesuches können Lehrkräfte das Museum für Natur und Umwelt kostenfrei besuchen. Am Infostand des Museums erhalten Sie alle nötigen Infromationen für Ihren Besuch.

 

Wie kann ich mich anmelden?

Wenn Sie sich für eine Veranstaltung entschieden haben, können Sie unter Tel. 0451/122-2296 Ihren Wunschtermin buchen. Dafür ist es günstig, wenn Sie Ihre Anfrage mindestens drei Wochen vorher an uns richten. Sollten Sie noch Fragen haben, erhalten Sie unter der genannten Telefonnummer auch Informationen zu unseren Veranstaltungen und deren Ablauf.

 

Für die Organisation Ihrer Veranstaltung benötigen wir folgende Angaben:

  • Name der Institution, ggf. Schulform
  • Klassenstufe bzw. Alter
  • ggf. Näheres zur Besonderheiten der Gruppe
  • Teilnehmerzahl
  • gewünschter Termin und Uhrzeit (bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten)
  • Bezeichnung des museumspädagogischen Programms bzw. Thema der Führung
  • Name und Telefonnummer des/der Verantwortlichen und ggf. die Angabe, wann Sie tagsüber erreichbar sind

 

Welche „Spielregeln“ gibt es im Haus?

Bei Ihrem Besuch mit einer Schulklasse oder Gruppe bleibt die Aufsichtspflicht während des gesamten Aufenthalts bei Ihnen und wir freuen uns, wenn die Teilnehmenden unsere beiden "Spielregeln" kennen: Bitte nicht rennen. Bitte nicht schreien. Erwünscht sind hingegen: neugierige Fragen an unsere freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Wie kann ich Rückmeldung zu meiner Veranstaltung geben?

Wir finden es immer spannend, zu erfahren, wie Ihnen Ihre Veranstaltung im UBZ/MNU gefallen hat. Mit einem Lob oder einem Verbesserungsvorschlag für weitere Veranstaltungen können Sie sich sehr gerne direkt an die Pädagogin/den Pädagogen oder die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Besucherservice wenden. Wir werten alle Besucherrückmeldungen regelmäßig aus und nutzen die Informationen zum Verbessern unseres Angebots.

 

Für welche Altersgruppe gibt es Programme?

Wir bieten Veranstaltungen für jede Altersgruppe und jede Lernstufe. Bitte fragen Sie uns, wenn Sie in der folgenden Aufstellung nicht das Richtige finden.

Vorschule

Grundschule

Sekundarstufe I

Sekundarstufe II / Erwachsene

 

 

Vorschule

  

Wo steckt Ottilie? (60 min)

Fischotter Otto wundert sich. Seine Freundin Ottilie ist spurlos verschwunden. Wahrscheinlich sucht sie ein neues Zuhause – für sich und Otto. Kurzentschlossen macht dieser sich auf die Suche nach Ottilie. Wir begleiten ihn und folgen ihren Spuren, die uns durch die Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ führen. Auf dem Weg lernen wir die Gewässer rund um Lübeck und die Bedürfnisse eines Fischotters kennen.

 

 

Haie, Wale & Co (60 min)

Riesige Knochen liegen im Erdgeschoss des Museums. Zu wem die wohl gehören? Mit dem Blauwal machen wir eine Reise in die Vergangenheit, als es in der Nähe des heutigen Lübecks die Urnordsee gab. Vor 11 Millionen Jahren lebten dort Wale und Haie. Wir betrachten ihr Knochen und überlegen, wie sie wohl gelebt haben. Anschließend vergleichen wir die Miozänwale mit heutigen Arten, wie Pottwal und Schweinswal.

 

 

Besuch bei einer Königin (60 min)

Sobald die Temperaturen über 15° C steigen, können wir die Bienen im "Gläsernen Bienenstock" des Museums besuchen. Was macht eigentlich eine Biene, wenn sie nicht gerade draußen Nektar sammelt? Wer bestimmt die Abläufe im Bienenstock? Und wo sind eigentlich die Bienen im Winter?  Wir erfahren, wie die Honigbiene lebt und welche Aufgaben eine Arbeitsbiene im Laufe ihres Lebens hat. Anschließend schlüpfen wir selbst in die Rolle einer Honigbiene und spielen das Leben im Bienenstock nach. (Hinweis: Im Winter sind unsere Bienen nicht zu sehen. Bitte buchen Sie im Sommer!)

 

 

Hier kommt die Waldmaus (60 min)

Gemeinsam mit der kleinen Waldmaus, machen wir einen Spaziergang durch die Ausstellung und hören die spannendsten Mäusegeschichten aus Feld und Wald. Wer lebt dort noch und begegnet der Waldmaus ab und zu? Worauf muss man als Maus im Wald achten und wo findet man etwas zu fressen? Spannende Überraschungen warten auf uns im Lebensraum der Waldmaus.

 

 

Tiere im Winter (60 min)

Warum friert das Reh nicht, wenn es schneit? Dieser und weiterer Fragen rund um den Winter gehen wir bei einem Rundgang durch die Ausstellung auf den Grund. Wir überlegen, warum man im Schnee keine Maulwürfe sieht, wo der Igel schläft und wohin der Storch im Winter verschwindet. Zum Abschluss der Veranstaltung basteln wir uns eine 3D-Popup-Winterlandschaft.

 

 

 

Grundschule

  

Ein Fenster zur Eiszeit (1.-4. Klasse, 60 min)

Der Begriff Eiszeit weckt die Vorstellung von riesigen Eismassen und andauernden Schneestürmen. Doch wie sah es damals tatsächlich aus? Welche Tiere lebten damals? Gemeinsam öffnen wir ein Fenster zur Eiszeit vor etwa 30.000 Jahren. Wir lernen Mammut, Wollnashorn und Riesenhirsch kennen und erfahren einiges über die Jagd- und Lebensweise der eiszeitlichen Menschen.

 

 

Der Wal von Pampau (1.-4. Klasse, 90 min)

Wir reisen in die Vergangenheit vor 11 Millionen Jahren, als Schleswig-Holstein zu weiten Teilen von der Urnordsee bedeckt war. Hier lebten die Miozän-Bartenwale, deren Fossilien heute in einer Kiesgrube nahe Lübeck wieder auftauchen. Wir entdecken, was von den Walen übriggeblieben ist und überlegen gemeinsam, wie Körperbau und Lebensweise der Tiere zusammenhängen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie heutige Forscher herausfinden können, wie das Leben der Wale aussah und graben mit Hilfe eines Skelettpuzzles selbst einen Wal aus.

 

 

 Hier kommt die Waldmaus (1.-4- Klasse, 60 min)

Gemeinsam mit der kleinen Waldmaus, machen wir einen Spaziergang durch die Ausstellung und hören die spannendsten Mäusegeschichten aus Feld und Wald. Wer lebt dort noch und begegnet der Waldmaus ab und zu? Worauf muss man als Maus im Wald achten und wo findet man etwas zu fressen? Spannende Überraschungen warten auf uns im Lebensraum der Waldmaus.

 

 

Tiere im Winter (1.-4. Klasse. 60 min)

Warum friert das Reh nicht, wenn es schneit? Dieser und weiterer Fragen rund um den Winter gehen wir bei einem Rundgang durch die Ausstellung auf den Grund. Wir überlegen, warum man im Schnee keine Maulwürfe sieht, wo der Igel schläft und wohin der Storch im Winter verschwindet. Zum Abschluss der Veranstaltung basteln wir uns eine 3D-Popup-Winterlandschaft.

 

 

Besuch bei einer Königin (1.-4. Klasse, 60 min)

Was macht eigentlich eine Biene, wenn sie nicht draußen Nektar sammelt? Wer bestimmt den Ablauf im Bienenstock? Und wo sind eigentlich die Bienen im Winter? Am gläsernen Bienenstock des Museums erfahren wir, wie die Honigbiene lebt und welche Aufgaben eine Arbeitsbiene im Laufe ihres Lebens hat. Außerdem entschlüsseln wir den geheimen Tanz der Bienen mit der „Lübecker Bienentanzuhr“.

 

 

Wo steckt Ottilie?  (1./2. Klasse, 60 min)

Fischotter Otto wundert sich. Seine Freundin Ottilie ist spurlos verschwunden. Wahrscheinlich sucht sie ein neues Zuhause – für sich und Otto. Kurzentschlossen macht dieser sich auf die Suche nach Ottilie. Wir begleiten ihn und folgen ihren Spuren, die uns durch die Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ führen. Auf dem Weg lernen wir die Gewässer rund um Lübeck und die Bedürfnisse eines Fischotters kennen.

 

 

Die Schätze des Wassermanns (3./4. Klasse, 60 min)

Eine alte Schatzkiste hat ihren Weg ins Museum gefunden und es gibt Hinweise darauf, dass sie vom Wassermann persönlich stammt. Aber wer ist überhaupt der Wassermann und was hat er bloß für seltsame Dinge gesammelt? Gemeinsam lösen wir seine Rätsel, folgen den versteckten Hinweisen und begeben uns in der Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ auf eine Reise durch die Lübecker Gewässerlandschaft von Wakenitz, Trave und Ostsee.

 

 

Mit allen Wassern (4. Klasse, 60 min)

Was braucht ein Seeadler, um seine Jungen großzuziehen? Wie brüten Sumpfschildkröten ihre Eier aus? Welche Zonen lassen sich an einem Gewässer unterscheiden? Bei einem Rundgang durch die Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ erfahren wir, wie Tiere im und am Wasser spezialisiert sind und was sie zum Überleben brauchen. Außerdem entdecken wir ein mysteriöses Geheimtier und überlegen, wie ein naturnaher Bachlauf aussehen müsste.

 

 

Die Welt im Wassertropfen (4. Klasse, 120 min)

Ausgerüstet mit Kescher und Planktonnetz machen wir uns auf den Weg zum Mühlenteich, wo wir eine Wasserprobe entnehmen. Was wimmelt denn dort? Die winzigen Lebewesen, die in einen Wassertropfen leben, sind die Grundlage für das Leben in einem Gewässer. Im „Studio Natur“, dem Schulungsraum des Museums, stehen uns zehn Binokulare (Stereolupen) zur Verfügung, mit denen wir unsere Funde in Kleingruppen untersuchen können. Finden wir heraus, warum Wasserflöhe und Insektenlarven im Mühlenteich unverzichtbar sind?

 

 

 

Sekundarstufe I

   

Der Wal von Pampau (5./6. Klasse, 90 min)

Wir reisen in die Vergangenheit vor 11 Millionen Jahren, als sich hier im Norden die Ur-Nordsee erstreckte. Im warmen Miozänmeer lebten neben Haien, Schildkröten und Robben auch riesige Bartenwale, Fossilien heute in einer Kiesgrube nahe Lübeck wieder auftauchen. Wir entdecken, was von den Walen übriggeblieben ist und überlegen gemeinsam, wie Körperbau und Lebensweise der Tiere zusammenhängen. Außerdem beschäftigen wir uns mit der Frage, wie heutige Forscher herausfinden können, wie das Leben in der Urzeit und graben mit Hilfe eines Skelettpuzzles selbst einen Wal aus.

 

 

Praxis-Workshop: Tiere der Urzeit (5.-7. Klasse, 180 min)

In diesem Praxis-Workshop gehen wir der Frage auf den Grund, wie Versteinerungen entstehen. Die Teilnehmenden erstellen selbst Gipsmodelle, anhand derer klar wird, wie der Prozess der Fossilisation abläuft. Neben der entsprechenden Sachkompetenz erarbeiten sie sich die Denkweise eines Fossilienforschers und lernen verschiedene Forschungsmethoden kennen. Hinweis: Bitte in Arbeitskleidung erscheinen.

 

 

Mit allen Wassern - Eintauchen in die Gewässerökologie (5.-7. Klasse, 60 min)

In dieser Veranstaltung erfahren wir, wie Tiere im und am Wasser spezialisiert sind. Der Zusammenhang zwischen Lebensraum und Körperbau steht dabei ebenso im Vordergrund, wie die Frage, nach der Wechselbeziehung zwischen verschiedenen Arten. Anhand von Beispielen wie Seeadler oder Sumpfschildkröte, gehen wir der Frage auf den Grund, was eine Tierart zum Überleben braucht. Außerdem entdecken wir ein mysteriöses Geheimtier und überlegen, wie ein naturnaher Bachlauf aussehen müsste.

 

 

Moby Dick und die Meerschweine (5.-7. Klasse, 60 min)

Wale sind faszinierende Lebewesen, deren Körper perfekt für das Leben im Wasser geeignet ist. Neben den heimischen Schweinswalen, verirren sich immer wieder auch große Pottwale in die Meere vor der schleswig-holsteinischen Küste. In dieser Veranstaltung geht es um das Leben und Verhalten beider Arten. Wir probieren spielerisch aus, wie die Echolokation funktioniert, überlegen, warum Wale stranden und beschäftigen uns mit der Frage nach Gefährdung und Schutz der Meeressäuger. (Bitte bringen Sie wetterfeste Jacken mit.)

 

 

Mikroskopieren: Die Welt im Wassertropfen (5.-9. Klasse, 120 min)

Lebewesen, die in einen Wassertropfen passen, sind winzig klein. Doch sie sind auch die Grundlage für das Leben in einem Gewässer. Gemeinsam entnehmen wir dem Mühlenteich vor dem Museum eine Planktonprobe, die winzige Tiere und Pflanzen enthält. Im „Studio Natur“, dem Schulungsraum des Museums, stehen uns zehn Binokulare (Stereolupen) zur Verfügung, mit denen wir unsere Funde in Kleingruppen untersuchen können. Finden wir heraus, warum Wasserflöhe und Insektenlarven im Mühlenteich unverzichtbar sind?

 

 

Ein rätselhafter Fund: Fossilien erforschen (7.-9. Klasse, 90 min)

In einer Grabungsstelle nahe Lübeck wurden rätselhafte Funde versteinerter Lebewesen gemacht. Jetzt liegt ein Stapel Forschungsunterlagen im Museum für Natur und Umwelt. Der Wettlauf der Forschungsteams um diesen „Ausgrabungskrimi“ hat begonnen. Wer findet heraus, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse der Boden preisgegeben hat? Gemeinsam erproben wir, wie man richtig forscht und stellen die richtigen Fragen: Wie findet man heraus, zu welchem Tier die Knochenfunde der Grabungsstelle gehören? Wie datiert man die Funde? Und: Wie entsteht ein Bild vergangener Lebensräume? Mit Hilfe naturwissenschaftlicher Forschungsmethoden (Beobachten, Beschreiben, Vergleichen) lösen wir das Rätsel rund um die begehbare Ausgrabungsstelle in der Ausstellung des Museums.

 

 

Neobiota – Neue Arten im Norden (7.-9. Klasse, 60 min)

Nicht jede Tier- oder Pflanzenart, die wir draußen sehen, lebt hier schon seit langer Zeit. Einige von ihnen sind Neobiota – „Aliens“ aus einem anderen Herkunftsgebiet. Sie wurden entweder absichtlich angesiedelt oder versehentlich eingeführt. Durch die Globalisierung gelangen neue Arten durch Flugreisen und Schiffstransporte leicht in weit entfernte Gebiete. In diesem Workshop erarbeiten wir, auf welchem Weg neue Arten in unsere Breiten gelangen. Wir besprechen, welche Faktoren bestimmen, ob sich eine Art dauerhaft etabliert und bewerten den Einfluss der Neuankömmlinge auf die heimische Natur.

 

 

Das Leben der Bienen (7.-9. Klasse, 60 min)

Ab einer Außentemperatur von 15° C, lässt sich das lebende Bienenvolk im „Gläsernen Bienenstock“ des Museums gut beobachten. Was auf den ersten Blick ungeordnet erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als geordneter Ablauf verschiedener Tätigkeiten. Wir beschäftigen uns mit den Lebensstadien der Arbeiterinnen und finden heraus, was es mit den berühmten „Bienentänzen“ auf sich hat, indem wir sie mit Hilfe der Lübecker Bienentanzuhr entschlüsseln.

 

 

 

Sekundarstufe II / Erwachsene

 

Fossile Wale - Wale heute (60 min)

Wale sind faszinierende Lebewesen. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung beschäftigen wir uns mit ursprünglichen, mittlerweile ausgestorbenen und mit heutigen Walen. Die 11 Millionen Jahre alten Original-Fossilien von Bartenwalen, geben uns Aufschluss über das Leben der Tiere in der Urnordsee zur Zeit des Miozäns. Doch auch das Skelett eines rezenten Pottwals gibt Aufschlüsse über Lebensweise und Stammesgeschichte dieser Tiere.

 

 

Die geheime Welt der Bienen (60 min)

Ab einer Außentemperatur von 15° C, lässt sich das lebende Bienenvolk im „Gläsernen Bienenstock“ des Museums gut beobachten. Was auf den ersten Blick ungeordnet erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als geordneter Ablauf verschiedener Tätigkeiten. Wir beschäftigen uns mit den Lebensstadien der Arbeiterinnen und finden heraus, was es mit den berühmten „Bienentänzen“ auf sich hat, indem wir sie mit Hilfe der Lübecker Bienentanzuhr entschlüsseln. Im Wildblumengarten vor dem Museum, gehen wir außerdem den Geheimnissen der Solitärbienen auf den Grund.

 

 

Evolution der Wale  (90 min)

Unsere heutigen Wale sind stammesgeschichtlich mit den Paarhufern verwandt. Der Übergang vom Land- zum Wasserleben erfolgt vor etwa 50 Millionen Jahren. Zahlreiche Fossilfunde ermöglichen uns einen Blick in die Entwicklungsgeschichte dieser faszinierenden Tiere. Anhand der 11 Millionen Jahre alten Original-Fossilien aus der Kiesgrube von Groß Pampau, beleuchten wir Möglichkeiten und Grenzen der Evolutionsforschung und gehen verschiedenen Fragen auf den Grund: Was für Fossilien wurden gefunden? Welche Schwierigkeiten ergeben sich bei dem Versuch, Rekonstruktionen anzufertigen? Was lässt sich über die verwandtschaftlichen Beziehungen von Zahn- und Bartenwalen sagen?

 

 

Vom Wassermann - Eintauchen in die Gewässerökologie (90 min)

Die Lübecker Gewässer, Wakenitz, Trave und Ostsee bieten eine große Vielfalt an Lebensräumen und sind Lebensgrundlage für zahlreiche spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Bei einem Rundgang durch die Naturerlebnis-Ausstellung „Im Reich des Wassermanns“ sehen wir uns den Zusammenhang zwischen Lebensraum und Körperbau an und stellen die Frage nach Wechselbeziehungen zwischen den Arten. Ganz nebenbei erfahren wir sogar, was es eigentlich mit dem Wassermann auf sich hat.

 

 

Mikroskopieren: Die Welt im Wassertropfen (120 min)

In diesem Praxis-Workshop beschäftigen wir uns mit der Gewässerökologie von Stillgewässern, am Beispiel des Mühlenteichs vor dem Museum. Wir entnehmen dem Teich eine Plankton-Probe, die wir anschließend im „Studio Natur“, dem Arbeitsraum des Museums, unter dem Mikroskop untersuchen. Insgesamt zehn Binokulare (Stereolupen) stehen zur Verfügung, um Ruderfußkrebse, Hüpferlinge und Co in kleinen Arbeitsteams zu entdecken. Dabei wird schnell klar, wie groß die Vielfalt der Kleinstlebewesen ist, die die Grundlage für das Leben im Gewässer bilden.

 

Umweltbildungszentrum
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